Einladung zum Herbstempfang mit Susanne Seehofer
Liebe Mitglieder, Freunde und Sympathisanten der Freien Demokraten,
im Namen des Ortsverbandes der Freien Demokraten Herrenberg und Oberes Gäu lade ich Sie herzlich zu unserem Herbstempfang am Donnerstag, den 30. Oktober 2025, um 18:30 Uhr, ins Tagungs- & Sporthotel ARAMIS, Siedlerstr. 40, 71126 Gäufelden, ein.
Unter dem Motto “Wie geht’s mit der FDP weiter, Frau Seehofer?” wird unser Gast Susanne Seehofer, Beisitzerin im FDP-Bundespräsidium und stellvertretende Landesvorsitzende der FDP Bayern, einen Ausblick geben und Fragen zur zukünftigen Rolle der FDP beantworten – ebenso wie zu ihrer strategischen und inhaltlichen Neuausrichtung.
Im Anschluss haben Sie die Gelegenheit, bei neuem Wein, Apfelsaft und einem kleinen Imbiss mit der Gastrednerin sowie den Mandatsträgern aus Land, Region, Kreis und Gemeinde ins Gespräch zu kommen.
Wir freuen uns über Ihre Anmeldung bis zum 20. Oktober 2025 (begrenzte Platzkapazitäten). Anmeldung per Mail an: mail@fdp-herrenberg.de.
Einladung zum Neujahrsempfang mit Frank Schäffler MdB
Liebe Mitglieder, Freunde und Sympathisanten der Freien Demokraten,
im Namen des Ortsverbandes der Freien Demokraten
Herrenberg und Oberes Gäu, lade ich Sie herzlich zu
unserem traditionellen Neujahrsempfang am Freitag,
den 24. Januar 2024, um 18.30 Uhr, ins Tagungs- &
Sporthotel ARAMIS, Siedlerstr. 40, 71126 Gäufelden, ein.
Für die diesjährige Neujahrsrede konnten wir den
nordrhein-westfälischen Bundestagsabgeordneten und
Finanzpolitiker Frank Schäffler gewinnen.
Mit Grußworten dabei sind
• unser Landtagsabgeordneter und FDP-Kreisvorsitzender Hans Dieter Scheerer
• der Tübinger FDP-Bundestagsabgeordnete und Spitzenkandidat der Jungen liberalen
Baden-Württemberg Julian Grünke
Im Anschluss gibt es Gelegenheit mit der Neujahrsrednerin und den Mandatsträgern
aus Bund, Land, Region, Kreis und Gemeinde ins Gespräch zu kommen.
Aufgrund begrenzter Platzkapazitäten wird um Anmeldung, bis zum 30. Dezember 2024,
gebeten: mail@fdp-herrenberg.de.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen.
Mit liberalem Gruß
Andreas Weik
Andreas Weik einstimmig als Vorsitzender der FDP Herrenberg und Oberes Gäu bestätigt
Neues Vorstandsteam 10-köpfig. Bundestagsabgeordneter Pascal Kober
schwört auf einen harten Wahlkampf ein.
Gäufelden – Neuer und alter Ortsvorsitzender der FDP Herrenberg und Oberes
Gäu ist Andreas Weik. Die Mitgliederversammlung, im Tagungshotel Aramis in
Gäufelden, bestätigte ihn mit einem starken Votum von 100 Prozent im Amt.
Durch die Wiederwahl wird der 43-jährige im Laufe der neuen Amtsperiode 15
Jahre im Amt sein.

In seinem Rechenschaftsbericht blickte Weik auf die vergangene Amtszeit zurück.
Man habe in den Jahren 2023 und 2024 zwei erstklassige Neujahrsempfänge mit
Hochkarätern auf die Beine gestellt. 2023 waren Bijan Djir-Sarai, Generalsekretär der
Bundes-FDP, und 2024 die damalige Bundesministerin für Bildung und Forschung,
Bettina Stark-Watzinger, Neujahrsredner im Oberen Gäu. Sehr erfolgreich sei auch die
erstmalige Präsenz auf dem Herrenberg Weihnachtsmarkt im vergangenen Jahr
gewesen, umso mehr freue man sich darüber, dass man dieses Jahr erneut eine
Standzusage von der Stadt bekommen habe. Die 2010 ins Leben gerufene
Veranstaltungsreihe „Quartal Liberal“ konnte zu Weiks Bedauern nicht mehr an seine
Erfolge der Vor-Corona-Jahre anknüpfen. Der neue Vorstand müsse sich daher unter
anderem auch Gedanken über neue Veranstaltungsformate machen. Zum Ausgang
der Kommunalwahlen im Frühjahr dieses Jahres äußerste sich Weik zufrieden. Trotz
einer schwierigen Ausganglage habe man beide Gemeinderats- und das
Kreistagsmandat verteidigt. Den Fraktionsstatus, den man durch den Wechsel von
Heidi Maisch von der CDU zur FDP kurzfristig hatte, wäre nicht zu halten gewesen.
Das dritte Mandat im Herrenberger Gemeinderat sei nicht aufgrund der
parteipolitischen Stimmungslage gescheitert, sondern vielmehr daran, dass man
abermals nur mit einer kleinen Liste mit 14 Personen angetreten sei. Würde man es
schaffen die Liste voll zu bekommen, dann sei der Fraktionsstatus in greifbarer Nähe.
.
Weik, der im Anschluss erneut für den Vorsitz kandidierte, ging in seiner
Bewerbungsrede unter anderem auch auf seine Schwerpunkte für die nächste
Amtsperiode ein. Er spüre in der Mitgliedschaft die überwiegende Erleichterung des
Ampel-Aus. Das würde man schon anhand der Präsenz auf der
Mitgliederversammlung merken, die so gut besucht wie seit Jahren nicht mehr war.
Das Momentum wolle er nutzen die Freien Demokraten vor Ort zu einer Mitmachpartei
für alle Altersstrukturen zu modernisieren und setze auf mehr Präsenz im öffentlichen
Leben. Vor allem in den Ortschaften im Oberen Gäu müsse man deutlich sichtbarer
werden. Doch zunächst gelte es alle Synergien für den bevorstehenden
Bundestagswahlkampf zu bündeln, der kurz, kalt und vermutlich auch schmutzig
werden würde. Lange Pause machen könne man danach auch nicht da bereits 2026,
mit der Landtagswahl, der nächste Wahlkampf vor der Tür stehe. Im anschließenden
Wahlgang wurde er mit 100 Prozent im Amt bestätigt. Bereits seit 2011 steht er dem
Ortsverband vor.
Die Nufringerin Sara-Jane Zagorac, seit kurzem auch Co-Kreisvorsitzende der Jungen
Liberalen Böblingen, wurde erstmals zur Stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Die
beiden bisherigen Stellvertreter, der Herrenberger Gemeinde- und Kreisrat Wilhelm
Bührer und der Öschelbronner Joachim Antretter wurden im Amt bestätigt. Als neuer
Schatzmeister komplettiert der Tailfinger Student Linus Giesert den
geschäftsführenden Ortsvorstand. Bei den Wahlen der Beisitzer kandidierten gleich
fünf Mitglieder, die allesamt gewählt wurden. Diese sind der Herrenberger
Gemeinderat Siegfried Dierberger, Dieter Auer, Joshua Unger, Ethem Yildiz, ebenfalls
alle aus Herrenberg, und der Nufringer Thale Babel. Allein die Tatsache, dass der neue
10-köpfige Vorstand der größte jemals gewählte Vorstand der Gäuliberalen ist, sei ein
Zeichen wie motiviert die Mitgliedschaft sei. Im Anschluss bedankte sich Andreas Weik
bei Mark Bökle, der nach vielen Jahren Vorstandsarbeit, nicht mehr erneut kandidiert
hat.
Als Gäste konnte Andreas Weik den Stellvertretenden Landesvorsitzenden der FDP
Baden-Württemberg und Bundestagsabgeordneten Pascal Kober sowie den
Landtagsabgeordneten und FDP Kreisvorsitzenden Hans Dieter Scheerer begrüßen,
Kober berichtete über die aktuellen Entwicklungen der vergangenen Tage und schwor
die Mitglieder auf einen harten Wahlkampf ein. Es gäbe Grund zu Sorge, dass seitens
politischer Mitbewerber der Versuch unternommen wird, den Wahlkampf mit
persönlichen Angriffen und Desinformation zu führen, anstatt sich der inhaltlichen
Auseinandersetzung zu stellen. Einen ersten Vorgeschmack habe man in den
vergangenen Tagen bekommen, als die Sozialdemokraten mit Unterstützung linker
Medienhäuser den Versuch unternahmen, den Freien Demokraten einen Vorwurf
daraus zu stricken, dass diese sich regelmäßig und professionell auf alle möglichen
Szenarien vorbereitet habe. Spätestens seit dem Sommer dieses Jahres habe man ja
gemerkt, dass es äußerst schwierig werden würde, einen Haushalt für 2025
aufzustellen. Er hätte sich vielmehr darüber gewundert, wenn sich die Parteispitze
keine Gedanken darüber gemacht hätte, wie es weitergeht. „Das haben alle gemacht“,
so Kober. Der Bundeskanzler habe, wie man mittlerweile weiß, bereits im Sommer
über die Entlassung seines Finanzministers nachgedacht. Und Fakt sei schließlich,
dass Christian Lindner von Bundeskanzler Olaf Scholz vor die Türe gesetzt worden
sei, nachdem sich dieser nicht dazu nötigen ließ, ohne vorherige Prüfung, einen
verfassungsbedenklichen Haushalt durch erneutes Aussetzen der Schuldenbremse,
zu verabschieden. Diese fehlenden Milliarden hätte man auch anderweitig
zusammenbekommen, insbesondere durch Umsetzung von Vorschlägen aus dem
FDP-Wirtschaftspapier. Eine Notlage, die Voraussetzung zum Aussetzen der
Schuldenbremse ist, sei daher nicht gegeben gewesen. Auch hätte Christian Lindner
dem Bundeskanzler gemeinsame, geordnete Neuwahlen vorgeschlagen. Dies wäre
für alle beteiligten gesichtswahrend gewesen und man hätte noch einige unstrittige
Projekte gemeinsam beschließen können. Dies lehnte Scholz ab. Stattdessen entließ
er seinen Finanzminister, lies in der anschließenden TV-Ansprache eine von drei
vorbereiteten Reden ab und setzte als Nachfolger seinen Vertrauten Jörg Kukies ein,
der bereits am Vortrag des Ampel-Aus von seiner Ernennung zum
Bundesfinanzminister erfuhr. Er könne daher die Empörung seitens der
Sozialdemokraten nicht nachvollziehen. Kober appellierte an die Mitglieder sich nicht
an solchen Schmutzkampagnen zu beteiligen und sich davon auch nicht zu sehr
verunsichern zu lassen. „Die Freien Demokraten haben ein sehr gutes Angebot für die
Bürgerinnen und Bürger in diesem Land. Wir kämpfen für die Wirtschaftswende, also
für genau das, was unser Land jetzt braucht und mit Sozialdemokraten und den
Grünen nicht realisierbar ist“, so Kober am Ende seines Vortrages. Hans Dieter
Scheerer ergänzte, dass er eine überwiegend positive Stimmung gegenüber der FDP
wahrnehmen würde. „Die Menschen sind froh, dass die Ampel Geschichte ist“, so
Scheerer. Außerdem wertete er es als gutes Zeichen, dass seit dem Ampel-Aus
bundesweit knapp 2500 Mitglieder den Freien Demokraten beitraten, davon allein 12
Stück im Kreis Böblingen. Hingegen hätte es nur 2 Austritte im Kreisverband gegeben.
"Ein ehrgeiziges Ziel, aber nicht unmöglich" - Freie Demokraten in Herrenberg wollen Sitze im Gemeinderat verteidigen
Herrenberg - Die Freien Demokraten in Herrenberg treten erneut mit einer 14-köpfigen
Liste bei den Gemeinderatswahlen an. Die Mitgliederversammlung wählte den
Gemeinde- und Kreisrat, Alt-Adlerwirt Wilhelm Bührer, das dritte Mal in Folge zu ihrem
Spitzenkandidaten. Man wolle mit einer starken Mannschaft und einem bürgernahen
Wahlprogramm für ein modernes Herrenberg versuchen den Fraktionsstatus, den man
seit dem Wechsel der Gemeinderätin Heidi Maisch von der CDU zur FDP habe, zu
verteidigen. „Sicher ein ehrgeiziges Ziel, aber mit diesem Angebot nicht unmöglich“, so
der Ortsvorsitzende Andreas Weik.
Im Mittelpunkt der Mitgliederversammlung der FDP Herrenberg stand die Aufstellung der
Liste für die Gemeinderatswahlen am 9. Juni. Zum Spitzenkandidaten wurde das dritte Mal in
Folge Alt-Adlerwirt Wilhelm Bührer (70) gewählt, der seit 2014 die Herrenberger Liberalen im
Gemeinderat und Kreistag vertritt. Auf Platz 2 folgt der 72-jährige Rechtsanwalt Siegfried
Dierberger, welcher für die FDP 2019 das zweite Mandat im Stadtparlament holte. Die
Logopädin und Kita-Leiterin Heidi Maisch (63), die Ende 2022 mit ihrem Gemeinderatsmandat
von der CDU zur FDP wechselte und somit den erstmaligen Fraktionsstatus ermöglichte, wurde
auf Listenplatz 3 gewählt. Die Fachzahnärztin für Kieferorthopädie Dr. Beatrice Dörner (54)
und der Zahnarzt Dr. Stefan Klaas (61) belegen die Plätze 4 und 5. „Damit wird unsere Liste
von fünf hochkarätigen und bekannten Herrenbergern angeführt“, kommentierte Weik auf der
Mitgliederversammlung stolz die Aufstellung.
Auf den weiteren Plätzen folgen:
6. Finn Drexhage (22), Student des Wirtschaftsingenieurwesens
7. Alexandra Ott (44), Wahlkreisbüroleiterin des Bundestagsabgeordneten Dr. Florian Toncar
8. Godehard Weinrich (59), Forstwirt
9. Mark Bökle (39), Küchenmeister
10. Ethem Yildiz (52), Dipl. Ing. (FH) Maschinenbau
11. Dieter Auer (70), TGA-Bauleiter
12. Nicolas Eipper (26), Schlosser und Metallbaumeister
13. Julian Antretter (29), Versicherungsmakler
14. Ute Eipper (63), Private Immobilienverwalterin
Wie bereits 2014 und 2019 sei auch diesmal die Kandidatengewinnung alles andere als ein
Selbstläufer gewesen, berichtete Weik den Anwesenden der Mitgliederversammlung. Vor
allem durch etliche Wegzüge stand man für die hiesige Liste wieder fast bei null. Lediglich fünf
der vierzehn Kandidaten aus 2019 treten dieses Jahr erneut an. 2019 waren es vier der elf
Kandidaten, welche sich nach 2014 erneut auf der Liste wiederfanden. Für ihn und Bührer sei
die Kandidatengewinnung eine ganz schön fordernde Zeit gewesen. Umso stolzer sei man jetzt
über das Erreichte. „Mit unserer Liste machen wir ein Angebot an alle Herrenberginnen und
Herrenberger, denn sie deckt ein breites Spektrum ab. Etwas mehr als 40 Prozent der
Bewerberinnen und Bewerber sind Nichtmitglieder. Der jüngste Kandidat ist 22, der älteste 72
Jahre alt. Ziel muss es jetzt sein, den Fraktionsstatus zu verteidigen. Sicher ein ehrgeiziges Ziel,
aber mit diesem Angebot nicht unmöglich“, so Weik weiter. Die Liberalen hätten sich gerne
noch mehr Frauen auf ihrer Liste gewünscht, aber man müsse bedenken, dass Herrenberg eine
eigene Frauenliste habe und die Konkurrenz bei der Kandidatengewinnung, neben den Freien
Wählern, doppelt so hoch ist.
Unter dem Slogan „Das Beste für Herrenberg erreichen. Die FDP macht das.“ verabschiedete
die Mitgliederversammlung ein Wahlprogramm mit elf Kernfeldern. So sollen unter anderem
störungsfreie Badesaisons im Naturfreibad und die optimale Anbindung von Gäu- und S-Bahn
an den Stuttgarter Hauptbahnhof langfristig sichergestellt werden. Die Digitalisierung in der
Verwaltung zum Bürokratieabbau und Verbesserung des Bürgerservices möchten die Liberalen
ebenso vorantreiben, wie die Schaffung weiterer Flächen für bedarfsgerechtes Wohnen. Auch
mit Blick auf das 800-jährige Stadtjubiläum im Jahr 2028, wolle man die Fruchtkasten-
Sanierung als Chance für die Altstadtentwicklung und Tourismus nutzen sowie den
innerstädtischen Bereich mit BayWa-Gelände und Stadthallenquartier weiterentwickeln.
Das Beste für Herrenberg erreichen. Die FDP macht das.
Wahlprogramm zur Wahl des Gemeinderats in Herrenberg
Bauen & Wohnen:
Schaffung und Umsetzung weiterer Flächen für bedarfsgerechtes Wohnen in der Kernstadt
und den Teilorten.
Bildung & Betreuung:
Den Masterplan Schulen bedarfsgerecht umsetzen und für die anstehenden
Ganztagsbetreuungsaufgaben Bund und Land in die Zahlungspflicht nehmen.
Sofortprogramm gegen Kita-Notstand und Personalmangel erarbeiten.
Bürokratieabbau:
Die Digitalisierung in der Verwaltung weiter vorantreiben, um den Bürgerservice, z.B. bei
Anträgen oder der Ausstellung von Bescheinigungen, zu verbessern.
Energie:
Umbau der Stadtwerke in ein ökologisches, zukunftsorientiertes Versorgungsunternehmen.
Wärmeleitplanung aufsetzen.
Freizeit:
Störungsfreie Badesaisons im Naturfreibad durch Optimierung der Reinigungstechnik und
pragmatische Kontrollen des Gesundheitsamtes sicherstellen.
Gesundheit & Soziales:
Gewährleistung eines ausreichenden Medizin- und Betreuungsangebotes für Senioren und
Pflegebedürftige auch in den Teilorten.
Jubiläum:
Das 800-jährige Stadtjubiläum 2028 zu einem nachhaltigen, über das Jubiläumsjahr
hinauswirkenden, Festimpuls gestalten.
Jugend:
Herrenberg für und mit der Jugend attraktiver gestalten.
Stadtentwicklung:
Die Fruchtkasten-Sanierung als Chance für die Altstadtentwicklung und Tourismus nutzen
sowie den innerstädtischen Bereich mit BayWa-Gelände und Stadthallenquartier
weiterentwickeln.
Verkehr:
Langfristige Sicherstellung der optimalen Anbindung von Gäu- und S-Bahn an den
Hauptbahnhof Stuttgart.
Wirtschaft:
Ansiedlung von neuem Gewerbe und Handel im gesamten Stadtgebiet an
verkehrsgünstigen Standorten.
FDP Kreisverband sammelt Unterschriften für ein Volksbegehren zur Verhinderung eines XXL-Landtags
<Kreis Böblingen /Weil der Stadt> Unter dem Motto „Politik soll bei sich selbst sparen: Weniger
Abgeordnete im Landtag durch Wahlkreisreduzierung“ startete die FDP eine Initiative um die
geplante Aufblähung des Landtags durch die Wahlreform der grün-schwarzen Landesregierung zu
verhindern.
Der FDP-Kreisverband Böblingen bietet der Bürgerschaft an, das von der FDP-Landespartei initiierte
Volksbegehren zur Verhinderung eines XXL-Landtags nach der nächsten Landtagswahl mittels einer
Unterschrift zu unterstützen. Zur nächsten Landtagswahl drohe ein Landtag mit über 200
Abgeordneten statt der eigentlich vorgesehenen 120.
„Ein effizientes und bürgernahes Parlament ist von zentraler Bedeutung für die Akzeptanz unseres
demokratischen Miteinanders. Wenn ständig die gesetzliche Sollgröße überschritten wird, schadet
dies der Effizienz der Volksvertretungen – dies auch noch zulasten des Steuerzahlers. Hierbei wird das
Vertrauen der Bürger in das Funktionieren unserer Institutionen unterminiert. Die Verhinderung der
Aufblähung von Parlamenten, wie sie mit unserer Unterschriftensammlung zur Verkleinerung des
Landtags angestrebt wird, ist daher im besten Sinne demokratisch“, betont der Weil der Städter FDP-
Landtagsabgeordnete und Kreisvorsitzende Hans Dieter Scheerer.
„Das Landtagsgebäude stößt bereits jetzt an seine Kapazitätsgrenzen. Zudem hat jeder Abgeordnete
Mitarbeiter die Büros und Ausstattung benötigen. Diese und auch die Landtagsverwaltung müssen
schon jetzt in mehreren riesengroßen Gebäudekomplexen in der zentralsten Lage in Stuttgart
untergebracht werden. Es ist mindestens zu befürchten, dass bei einer solch drastischen Steigerung
der Abgeordneten nach der nächsten Landtagswahl nicht nur die direkten Personalkosten in die Höhe
schießen, sondern auch neue Bauprojekte gestartet werden müssen. Dies möchten wir unbedingt
verhindern“, ergänzt der Aidlinger Gemeinderat und FDP-Kreispressesprecher Dr. Daniel Schmidt
Von der FDP vorgesehen sei, künftig 1:1 die Bundestagswahlkreise für die Wahl zum Landtag von
Baden-Württemberg zu verwenden und damit die Zahl der Direktmandate von 70 auf 38 zu
reduzieren.
Wer das Volksbegehren unterstützen wolle, könne ab dem 31.05. von Montag bis Freitag je zwischen
08:30 und 12:00 Uhr im Wahlkreisbüro von Hans Dieter Scheerer MdL (Josef-Beyerle Str. 11, 71263
Weil der Stadt) die Unterschriftenliste persönlich unterschreiben oder sich beim FDP-Kreisverband
per Mail (kreisvorsitzender@fdp-kv-boeblingen.de) melden.
Benötigt werden zunächst 10.000 Unterschriften, die aus rechtlichen Gründen leider nicht digital
geleistet werden können. Teilnehmen können alle, die für die Landtagswahl wahlberechtigt sind.
Landwirte müssen regulatorisch entlastet werden um die Nahrungsmittelversorgung der Zukunft sicherzustellen
Beim Besuch des Hofladens in der Pinadelle in Rutesheim-Perouse beim Landwirtschaftsbetrieb der Familien Vincon und Fauser, hat sich der Weil der Städter Landtagsabgeordnete Hans Dieter Scheerer zusammen mit seinen Fraktionskollegen Georg Heitlinger (Wahlkreis Eppingen) und Klaus Hoher (Wahlkreis Bodensee), einen Überblick über die aktuellen Herausforderungen und Anliegen der Landwirte in der Region verschafft. Klar ist, die Bauern in Baden-Württemberg müssen dringend von der aktuellen Überregulierung entlastet werden, damit die regionale Nahrungsmittelversorgung auch zukünftig sichergestellt werden kann.
„Ich freue mich immer sehr, wenn ich Betriebe und Menschen vor Ort in meinem Wahlkreis besuchen kann. Deshalb habe ich die Einladung der Familien Vincon und Fauser für einen Besuch in ihrem Landwirtschaftsbetrieb und Hofladen in Rutesheim sehr gerne angenommen und mit meinen Kollegen Heitlinger und Hoher Verstärkung aus dem Arbeitskreis Landwirtschaft der FDP-Landtagsfraktion mitgebracht“, berichtet Scheerer. „Wir haben uns dabei über die aktuellen Herausforderungen und Anliegen der Landwirte in der Region ausgetauscht, und Herr Fauser hat mir von der aktuellen Situation seines Betriebs berichtet.“
Demnach brauchen die Landwirte in Baden-Württemberg dringend Unterstützung, damit die Nahrungsmittelversorgung auch in Zukunft sichergestellt ist. Immer weiterwachsende Regulierung und ein sich änderndes Kaufverhalten der Kunden seien dabei die größten Faktoren. „Wie in vielen Bereichen des Lebens und der Wirtschaft nimmt die staatliche Kontrolle und Regulierung auch in der Landwirtschaft immer mehr überhand. Dabei kann es nicht sein, dass Landwirte sich stundenlang mit dem Ausfüllen von Formularen und dem Durchforsten neuer Verordnungen rumschlagen müssen, denn sie müssen aufs Feld und sich um ihre Betriebe kümmern können. Regulatorische Belastungen führen neben steigenden Energie- und Kraftstoffpreisen dann nur dazu, dass mehr und mehr Betriebe aufgeben und dadurch eine Versorgung mit regionalen Nahrungsmitteln nicht mehr gewährleistet werden kann“, warnt Hoher. „Als Freie Demokraten fordern wir deshalb auch hier, den Landwirten als Unternehmer wieder mehr Freiheiten einzuräumen und auf deren Eigenverantwortung zu vertrauen.“
Im Wettbewerb würden dabei vor allem die Bio-Betriebe aktuell verlieren, berichtet Herr Fauser den drei Abgeordneten. „Im Angesicht steigender Energie- und Lebenshaltungskosten sind den Verbrauchern Biolebensmittel aktuell weniger wichtig und sie legen mehr Wert auf günstigere Alternativen“, berichtet Heitlinger. „Das heißt deshalb aber nicht, dass die Kunden weniger Qualität angeboten bekommen. Lebensmittel aus der sogenannten konventionellen Landwirtschaft erfüllen ebenfalls sehr hohe Standards, was Nachhaltigkeit und Umwelt- bzw. Artenschutz betrifft. Auch hiervon konnten wir uns beim Hofladen in der Pinadelle ein Bild verschaffen.“

Podiumsdiskussion zur Energiekrise in Sindelfingen
In den Räumen der Stadtwerke Sindelfingen konnte der FDP-Kreisvorsitzende und
Landtagsabgeordnete Hans Dieter Scheerer zahlreiche Gäste zur Podiumsdiskussion begrüßen. Es
haben sich Dr. Florian Toncar (FDP, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesministerium der
Finanzen) und Dr. Karl Peter Hoffmann, (Geschäftsführer der Stadtwerke Sindelfingen) in einer
Diskussionsrunde unter Moderation von Jürgen Haar, Chefredakteur der Sindelfinger Zeitung, der
Frage des Abends gestellt: „Ist Energie zukünftig noch bezahlbar?“.
Thema waren die stark steigende Energiepreise auf der einen Seite und die Gas- und Strompreisbremse auf der anderen Seite. Gas- und Strompreise waren zuletzt besonders stark gestiegen. Hoffmann sieht „langfristig eine Vier- bis Verfünfachung der Gaspreise an der Börse“ und daher ergibt sich ein längerfristiges Problem der Haushalte. Toncar ergänzt, dass nicht nur die Energiekosten steigen, sondern die Energiepreise in jedes Produkt eingehen. Eine Preisspirale soll allerdings unbedingt vermieden werden. Er gibt auch zu bedenken, dass „die ganze Mehrbelastung nicht aufgehalten werden kann“. Toncar erklärt, dass zunächst über die Ursachen gesprochen werden muss und hier eine Erweiterung des Angebots geschaffen werden sollte (z.B. LNG-Terminal, Laufzeitverlängerung Atomkraftwerke, erneuerbare
Energien, etc.).
Es sollten alle möglichen Energiequellen diskutiert und alle technischen Optionen
genutzt werden. Eine Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke sei sinnvoll um Blackouts
vorzubeugen und einen stabilen Energiepreis zu generieren. Hofmann pflichtet bei und erklärt, dass
er keine neuen Atomkraftwerke bauen würde, aber neue Brennstäbe über eine Übergangszeit helfen
würden. Zudem sei jede Technik eine „Entscheidung für eine bestimmte Zeit“.
Nach der Frage ob dieser oder der nächste Winter härter werde führt Hoffmann aus, dass der größte
Teil des Verbrauchs wetterabhängig ist. Es käme daher darauf an, wie streng die Winter werden.
Toncar sieht dagegen auch, dass das Verbraucherverhalten sich ändert. Beispielsweise kann ein
Verbrauchsrückgang von 30% in der Industrie verzeichnet werden bei 1,5 % weniger Output. Die
Stadtwerke Sindelfingen haben ein Konzept zur Gasreduktion in den nächsten 3-4 Jahren. Die Chance
auf eine lokale Unabhängigkeit sehen sie in der Fernwärme (Restmüllheizkraftwerk), einem
Biomasseheizkraftwerk (v.a. Für die Spitzen im Winter) und der Aufbereitung von Biomethan.
Bei der anschließenden Diskussionsrunde wurde die Inkonsistenz zwischen Gas und Strom
problematisiert. Dies ist der Entstehung von Gas- und Strompreisbremse geschuldet. Hinsichtlich der
Gaspreisbremse ist man früher in die Konzeption gestartet mit einer Gaskommission und die Bremse
war zunächst nicht auf den 1. Januar 2023 geplant, weshalb der Dezemberabschlag übernommen
wird als Liquiditätsvorschuss. Die Strompreisbremse war dagegen direkt ab 01.01.2023 als möglich
angesehen worden und deshalb ohne Abschlagszahlung geplant worden. Die Diskussionsteilnehmer
sind sich einig, dass Hilfsprogramme nicht immer sofort perfekt ankommen und eine komplette
Gleichbehandlung nicht möglich sei. Nach Hoffmann habe man sich auf ein System geeinigt, dass „in
der Kürze der Zeit möglich ist; das Maximum das ging“.
Das Fazit der Diskussionsrunde ist, dass die Energiekrise nach Corona und neben dem Ukrainiekrieg
eine der größten Bewährungsproben darstellt. Es wurde bereits viel geschafft, beispielsweise hat das
Finanzministerium sich bereits Ende 2021 auf die Krise vorbereitet. Bisher sind die Auswirkungen weit
weniger gering ausgefallen als die Prognosen vorhergesehen haben, da bereits viel von Staatsseite
geleistet wurde. Das Energiethema wird Deutschland jedoch auch noch in den nächsten Jahren
beschäftigen,
Andreas Weik bleibt Vorsitzender des FDP Ortsverbandes Herrenberg und Oberes Gäu.
Das Ziel Fraktionsstärke im Herrenberger Gemeinderat fest im Blick
Gäufelden – Neuer und alter Ortsvorsitzender der FDP Herrenberg und Oberes Gäu ist Andreas Weik. Die Mitgliederversammlung, im Tagungshotel Aramis in Gäufelden, bestätigte ihn mit einem starken Votum von 100 Prozent im Amt. Damit ist der 41-jährige der längste amtierende Vorsitzende seit Gründung des Ortsverbandes im Jahre 1979. Schwerpunkte in der kommenden Amtsperiode sind die Vorbereitung der Kommunalwahl 2024 und die Widerbelebung der Veranstaltungsreihe Quartal Liberal.
In seinem Rechenschaftsbericht blickte Weik auf die vergangene Amtszeit zurück, die von der Corona-Pandemie geprägt war. Es sei sehr schwierig gewesen die Mitglieder bei Laune zu halten, da die Möglichkeiten zur Aktivität begrenzt waren. Vor allem die etablierte Veranstaltungsreihe Quartal Liberal mit politischen Schwergewichten wurde schmerzlich vermisst. Zwar habe man versucht das Veranstaltungsformat digital durchzuführen, doch das Angebot wurde kaum wahrgenommen. Auch bei den beiden digitalen Neujahrsempfängen 2021 und 2022, mit den Bundestagsabgeordneten Konstantin Kuhle und Lukas Köhler, nahmen weniger Personen teil als bei den Neujahrsempfängen in den Jahren zuvor. Eine der wenigen Präsenzveranstaltungen war das 10-jährige Ehrenamtsjubiläum von Andreas Weik als Vorsitzender des Ortsverbandes, welches im 2022 im Golfrestaurant in Bondorf nachgeholt wurde. Eigens für dieses Jubiläum reiste aus Düsseldorf die Verteidigungspolitikerin Dr. Marie-Agnes Strack-Zimmermann an. Für MASZ, wie Strack-Zimmermann von Parteifreunden genannt wird, war es bereits der dritte Besuch im Ortsverband innerhalb weniger Jahre. „Zweimal zu Besuch bedeutet Tradition. Dreimal bedeutet bei uns im Rheinland Brauchtum“ schrieb sie den Gäuliberalen damals ins Gästebuch. Sehr zufrieden zeigte sich Weik auch mit den Wahlergebnissen zur Landtags- und Bundestagswahl im vergangenen Jahr. Mit Hans Dieter Scheerer habe man nach zehn Jahren endlich wieder einen eigenen Landtagsabgeordneten und bei der Bundestagswahl verteidigte Florian Toncar sein Mandat und holte, gemeinsam mit dem Wahlkreis Rottweil-Tuttlingen, das bundesweit beste Erst- und Zweitstimmenergebnis. Zu diesen Erfolgen habe der Ortsverband maßgeblich beigetragen.
Weik, der im Anschluss erneut für den Vorsitz kandidierte, ging in seiner Bewerbungsrede unter anderem auch auf seine Schwerpunkte für die nächste Amtsperiode ein. So wolle er die Freien Demokraten vor Ort zu einer Mitmachpartei für alle Altersstrukturen modernisieren und setze auf mehr Präsenz im öffentlichen Leben. Dies sei auch im Hinblick auf die kommenden Kommunalwahlen 2024 äußerst wichtig, schließlich habe man das Ziel Fraktionsstärke im Herrenberger Gemeinderat fest im Blick. „Vielleicht klappt es ja diesmal, dass wir zusätzlich auch in ein bis zwei Gäugemeinden mit einer eigenen Liste antreten“ ergänzte Weik.
Im anschließenden Wahlgang wurde er mit 100 Prozent im Amt bestätigt. Bereits seit 2011 steht er dem Ortsverband vor.
Der Herrenberger Gemeinde- und Kreisrat Wilhelm Bührer und der Öschelbronner Unternehmer Joachim Antretter wurden als Stellvertretende Vorsitzende ebenfalls wiedergewählt. Als neuer Schatzmeister komplettiert der Herrenberger Küchenmeister Mark Bökle, der zuvor als Beisitzer fungierte, den geschäftsführenden Ortsvorstand. Die Nufringer Auszubildende Sara-Jane Zagorac komplettiert als Beisitzerin den Vorstand. Sie soll vor allem als Ansprechpartnerin für die Jugend fungieren und die Social Media Arbeit betreuen.
Als Gast konnte Andreas Weik den Landesvorsitzenden der Jungen Liberalen Max Kristmann begrüßen, der von der Versammlung zum Tagungspräsidenten bestimmt wurde und im Anschluss an die Wahlen mit den Mitgliedern über die aktuelle Lage diskutierte.
Am Ende der Versammlung dankte Weik den ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedern Patrick Zischeck aus Nebringen, der dem Vorstand seit 2015 in verschiedenen Funktionen angehörte, dem Herrenberger Gemeinderat Siegfried Dierberger, der als kooptiertes Mitglied dem Ortsvorstand weiterhin ratgebend zur Seite stehen wird, der Herrenberger Studentin Stefanie Oberwegner und dem Mötzinger KfZ-Meister Egon Stoll.

"Zweimal zu Besuch bedeutet Tradition. Dreimal bedeutet bei uns im Rheinland Brauchtum" - Dr. Marie-Agnes Strack-Zimmermann besucht 10-jähriges Ehrenamtsjubiläum von Andreas Weik
Bereits im vergangenen Herbst beging unser Vorsitzender Andreas Weik ein besonderes Jubiläum. Am 20. September 2011 wurde er erstmals zum Vorsitzenden unseres Ortsverbandes gewählt. Damit ist er der am längsten amtierende Vorsitzende in unserer fast 40jährigen Geschichte.
In seine Amtszeit fielen unter anderem die erstmalige (erfolgreiche) Kandidatur mit einer eigenen Liste für den Gemeinderat Herrenberg im Jahr 2014, die Mandatsverdopplung im Herrenberger Gemeinderat 2019, das erste Kreistagsmandat der FDP im Wahlkreis Herrenberg 2014 (damals noch Ausgleichsmandat, 2019 direkt geholt) sowie die Etablierung der Veranstaltungsreihe "Quartal Liberal" und die Wiederbelebung der Neujahrsempfänge. Coronabedingt konnte die Feier erst jetzt stattfinden.
Den Dank des Ortsverbandes überbrachten Stefanie Oberwegner und Joachim Antretter. Weitere anerkennende Worte gab es vom FDP-Kreisvorsitzenden und Landtagsabgeordneten Hans Dieter Scheerer sowie via Videobotschaft vom Bundestagsabgeordneten und Parlamentarischen Staatssekretär Dr. Florian Toncar. Auch der FDP-Bundestagsabgeordnete aus dem benachbarten Enzkreis Rainer Semet überbrachte persönliche Glückwünsche.
Das Highlight des Abends war der Vortrag der extra für diese Veranstaltung aus Düsseldorf angereisten Marie-Agnes Strack-Zimmermann. Bereits zum dritten Mal seit 2014 besuchte die beliebte Liberale unseren Ortsverband. Passend hierzu schrieb sie ins Gästebuch: "Zweimal zu Besuch bedeutet Tradition. Dreimal bedeutet bei uns im Rheinland Brauchtum. Schön wieder hier zu sein." Einen ausführlichen Bericht über ihren Vortrag gibt es hier: https://www.gaeubote.de/

Autoren: Vorstand der FDP Herrenberg und Oberes Gäu
Bilder: Horst Nebenführ
Bericht vom 73.ordentlichen FDP Bundesparteitag vom 23.04 - 24.04.2022 in Berlin
Am 73. Bundesparteitag in Berlin haben für den Kreis Böblingen unser Bundestagsabgeordneter Dr. Florian Toncar, Andreas Weik und Dr. Thomas Fölster teilgenommen.
Ein Höhepunkt des Parteitages war die Rede des Bundesvorsitzenden Christian Lindner. Er wurde aus Washington via Video zugeschaltet, da er sich dort aufgrund einer Corona-Infektion in Quarantäne befand. Seine Rede stand ganz unter dem Eindruck des Krieges in der Ukraine. Er sprach von einer Zeitenwende, die die Grundordnung in Europa verändern wird. Die Lieferung von schweren Waffen unterstützt er, wie auch den Aufbau einer wehrhaften Bundeswehr ohne Erhöhung der Steuern. Auch müssen wir die Geschäftsordnung der Bundesrepublik ändern, weg von billigen fossilen Energien. Wertepartner werden zukünftig wichtiger, was zu einer neuen Weltordnung führen kann. Die komplette Rede finden Sie hier: https://www.youtube.com/watch?
Anschließend wurde Bijan Djir-Sarai mit 89 Prozent zum neuen Generalsekretär gewählt. Auch er betonte in seiner Bewerbungsrede den hohen Wert der Freiheit und Rechtstaatlichkeit, für die er eintreten wird. Hier geht es zu seiner Bewerbungsrede: https://www.youtube.com/watch?
Der Heilbronner Michael Link wurde zum neuen Bundesschatzmeister gewählt, nachdem der bisherige Schatzmeister Harald Christ aus beruflichen Gründen zurückgetreten war.
Folgende Anträge, deren Inhalt auf der Homepage der Bundespartei nachgelesen werden können wurden intensiv diskutiert und verabschiedet:
Leitantrag : Selbstverteidigungsrecht der Ukraine unterstützen
Der schreckliche russische Angriffskrieg gegen die Ukraine dauert bereits zwei Monate. Die grausamen Massaker der russischen Armee an der ukrainischen Zivilbevölkerung bringen schlimmste Verbrechen an Licht. In unserem Beschluss "Frieden, Freiheit und eine europäische Perspektive für die Ukraine - 11 Forderungen der Freien Demokraten" Anträge zum 73. Ordentlichen Bundesparteitag der Freien Demokraten (fdp.de) ziehen wir entschieden Konsequenzen: Deutschland muss die Ukraine schnellstmöglich mit wirksamer militärischer Ausrüstung unterstützen. Dazu gehört für uns auch die Lieferung schwerer Waffen. Bei Entscheidungen über Waffenlieferung müssen dabei diese Kriterien angelegt werden:
- Deutschland muss im Gleichklang mit den Verbündeten handeln, insbesondere den USA und Frankreich.
- Unsere eigene Verteidigungsfähigkeit darf nicht beeinträchtigt werden.
- Deutschland darf nicht zu einer Kriegspartei werden.
- Deutschland muss zudem schnellstmöglich die Unabhängigkeit von russischen Energien und Rohstoffen erreichen, um auf Lieferungen verzichten und ein Embargo beschließen zu können. Die Handlungsfähigkeit des Systems Putin muss maximal eingeschränkt werden, ohne dabei die eigene Handlungsfähigkeit mehr zu schwächen als die Russlands.
Weitere Beschlüsse des Bundesparteitages:
- Freiheit sichern, Werte schaffen - für eine wehrhafte liberale Demokratie in Deutschland und Europa
- Die Küste übernimmt Verantwortung - Sofortmaßnahmen für die Versorgungssicherheit in Deutschland
- Alle Behörden bis 2025 digitalisieren!
Zwischendurch wurden die Beisitzer für den Bundesvorstand nachgewählt, unter anderem gehört nun auch Renata Alt aus unserem benachbarten Wahlkreis dem Bundesvorstand an.
Mit der Diskussion des letzten Antrages "Eine liberale BAföG-Reform - echte Bildungschancen für alle" ging ein interessanter und spannender Parteitag am Sonntag pünktlich zu Ende.
Eure Delegierten,
Dr. Florian Toncar Andreas Weik Dr. Thomas Fölster




