Andreas Weik bleibt Vorsitzender des FDP Ortsverbandes Herrenberg und Oberes Gäu.

Das Ziel Fraktionsstärke im Herrenberger Gemeinderat fest im Blick

 

Gäufelden – Neuer und alter Ortsvorsitzender der FDP Herrenberg und Oberes Gäu ist Andreas Weik. Die Mitgliederversammlung, im Tagungshotel Aramis in Gäufelden, bestätigte ihn mit einem starken Votum von 100 Prozent im Amt. Damit ist der 41-jährige der längste amtierende Vorsitzende seit Gründung des Ortsverbandes im Jahre 1979. Schwerpunkte in der kommenden Amtsperiode sind die Vorbereitung der Kommunalwahl 2024 und die Widerbelebung der Veranstaltungsreihe Quartal Liberal.

 

In seinem Rechenschaftsbericht blickte Weik auf die vergangene Amtszeit zurück, die von der Corona-Pandemie geprägt war. Es sei sehr schwierig gewesen die Mitglieder bei Laune zu halten, da die Möglichkeiten zur Aktivität begrenzt waren. Vor allem die etablierte Veranstaltungsreihe Quartal Liberal mit politischen Schwergewichten wurde schmerzlich vermisst. Zwar habe man versucht das Veranstaltungsformat digital durchzuführen, doch das Angebot wurde kaum wahrgenommen. Auch bei den beiden digitalen Neujahrsempfängen 2021 und 2022, mit den Bundestagsabgeordneten Konstantin Kuhle und Lukas Köhler, nahmen weniger Personen teil als bei den Neujahrsempfängen in den Jahren zuvor. Eine der wenigen Präsenzveranstaltungen war das 10-jährige Ehrenamtsjubiläum von Andreas Weik als Vorsitzender des Ortsverbandes, welches im 2022 im Golfrestaurant in Bondorf nachgeholt wurde. Eigens für dieses Jubiläum reiste aus Düsseldorf die Verteidigungspolitikerin Dr. Marie-Agnes Strack-Zimmermann an. Für MASZ, wie Strack-Zimmermann von Parteifreunden genannt wird, war es bereits der dritte Besuch im Ortsverband innerhalb weniger Jahre. „Zweimal zu Besuch bedeutet Tradition. Dreimal bedeutet bei uns im Rheinland Brauchtum“ schrieb sie den Gäuliberalen damals ins Gästebuch. Sehr zufrieden zeigte sich Weik auch mit den Wahlergebnissen zur Landtags- und Bundestagswahl im vergangenen Jahr. Mit Hans Dieter Scheerer habe man nach zehn Jahren endlich wieder einen eigenen Landtagsabgeordneten und bei der Bundestagswahl verteidigte Florian Toncar sein Mandat und holte, gemeinsam mit dem Wahlkreis Rottweil-Tuttlingen, das bundesweit beste Erst- und Zweitstimmenergebnis. Zu diesen Erfolgen habe der Ortsverband maßgeblich beigetragen.

 

Weik, der im Anschluss erneut für den Vorsitz kandidierte, ging in seiner Bewerbungsrede unter anderem auch auf seine Schwerpunkte für die nächste Amtsperiode ein. So wolle er die Freien Demokraten vor Ort zu einer Mitmachpartei für alle Altersstrukturen modernisieren und setze auf mehr Präsenz im öffentlichen Leben. Dies sei auch im Hinblick auf die kommenden Kommunalwahlen 2024 äußerst wichtig, schließlich habe man das Ziel Fraktionsstärke im Herrenberger Gemeinderat fest im Blick. „Vielleicht klappt es ja diesmal, dass wir zusätzlich auch in ein bis zwei Gäugemeinden mit einer eigenen Liste antreten“ ergänzte Weik.

Im anschließenden Wahlgang wurde er mit 100 Prozent im Amt bestätigt. Bereits seit 2011 steht er dem Ortsverband vor.

 

Der Herrenberger Gemeinde- und Kreisrat Wilhelm Bührer und der Öschelbronner Unternehmer Joachim Antretter wurden als Stellvertretende Vorsitzende ebenfalls wiedergewählt. Als neuer Schatzmeister komplettiert der Herrenberger Küchenmeister Mark Bökle, der zuvor als Beisitzer fungierte, den geschäftsführenden Ortsvorstand. Die Nufringer Auszubildende Sara-Jane Zagorac komplettiert als Beisitzerin den Vorstand. Sie soll vor allem als Ansprechpartnerin für die Jugend fungieren und die Social Media Arbeit betreuen.

 

Als Gast konnte Andreas Weik den Landesvorsitzenden der Jungen Liberalen Max Kristmann begrüßen, der von der Versammlung zum Tagungspräsidenten bestimmt wurde und im Anschluss an die Wahlen mit den Mitgliedern über die aktuelle Lage diskutierte.

 

Am Ende der Versammlung dankte Weik den ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedern Patrick Zischeck aus Nebringen, der dem Vorstand seit 2015 in verschiedenen Funktionen angehörte, dem Herrenberger Gemeinderat Siegfried Dierberger, der als kooptiertes Mitglied dem Ortsvorstand weiterhin ratgebend zur Seite stehen wird, der Herrenberger Studentin Stefanie Oberwegner und dem Mötzinger KfZ-Meister Egon Stoll.

 

 

 


"Zweimal zu Besuch bedeutet Tradition. Dreimal bedeutet bei uns im Rheinland Brauchtum" - Dr. Marie-Agnes Strack-Zimmermann besucht 10-jähriges Ehrenamtsjubiläum von Andreas Weik

Bereits im vergangenen Herbst beging unser Vorsitzender Andreas Weik ein besonderes Jubiläum. Am 20. September 2011 wurde er erstmals zum Vorsitzenden unseres Ortsverbandes gewählt. Damit ist er der am längsten amtierende Vorsitzende in unserer fast 40jährigen Geschichte.
In seine Amtszeit fielen unter anderem die erstmalige (erfolgreiche) Kandidatur mit einer eigenen Liste für den Gemeinderat Herrenberg im Jahr 2014, die Mandatsverdopplung im Herrenberger Gemeinderat 2019, das erste Kreistagsmandat der FDP im Wahlkreis Herrenberg 2014 (damals noch Ausgleichsmandat, 2019 direkt geholt) sowie die Etablierung der Veranstaltungsreihe "Quartal Liberal" und die Wiederbelebung der Neujahrsempfänge. Coronabedingt konnte die Feier erst jetzt stattfinden.

Den Dank des Ortsverbandes überbrachten Stefanie Oberwegner und Joachim Antretter. Weitere anerkennende Worte gab es vom FDP-Kreisvorsitzenden und Landtagsabgeordneten Hans Dieter Scheerer sowie via Videobotschaft vom Bundestagsabgeordneten und Parlamentarischen Staatssekretär Dr. Florian Toncar. Auch der FDP-Bundestagsabgeordnete aus dem benachbarten Enzkreis Rainer Semet überbrachte persönliche Glückwünsche.

Das Highlight des Abends war der Vortrag der extra für diese Veranstaltung aus Düsseldorf angereisten Marie-Agnes Strack-Zimmermann. Bereits zum dritten Mal seit 2014 besuchte die beliebte Liberale unseren Ortsverband. Passend hierzu schrieb sie ins Gästebuch: "Zweimal zu Besuch bedeutet Tradition. Dreimal bedeutet bei uns im Rheinland Brauchtum. Schön wieder hier zu sein." Einen ausführlichen Bericht über ihren Vortrag gibt es hier: https://www.gaeubote.de/Nachrichten/Die-eigene-Freiheit-in-der-Ukraine-verteidigen-115886.html

Autoren: Vorstand der FDP Herrenberg und Oberes Gäu
Bilder: Horst Nebenführ


Bericht vom 73.ordentlichen FDP Bundesparteitag vom 23.04 - 24.04.2022 in Berlin

Am 73. Bundesparteitag in Berlin haben für den Kreis Böblingen unser Bundestagsabgeordneter Dr. Florian Toncar, Andreas Weik und Dr. Thomas Fölster teilgenommen.

Ein Höhepunkt des Parteitages war die Rede des Bundesvorsitzenden Christian Lindner. Er wurde aus Washington via Video zugeschaltet, da er sich dort aufgrund einer Corona-Infektion in Quarantäne befand. Seine Rede stand ganz unter dem Eindruck des Krieges in der Ukraine. Er sprach von einer Zeitenwende, die die Grundordnung in Europa verändern wird. Die Lieferung von schweren Waffen unterstützt er, wie auch den Aufbau einer wehrhaften Bundeswehr ohne Erhöhung der Steuern. Auch müssen wir die Geschäftsordnung der Bundesrepublik ändern, weg von billigen fossilen Energien. Wertepartner werden zukünftig wichtiger, was zu einer neuen Weltordnung führen kann. Die komplette Rede finden Sie hier: https://www.youtube.com/watch?v=QcDD9c7nRYQ.

Anschließend wurde Bijan Djir-Sarai mit 89 Prozent zum neuen Generalsekretär gewählt. Auch er betonte in seiner Bewerbungsrede den hohen Wert der Freiheit und Rechtstaatlichkeit, für die er eintreten wird. Hier geht es zu seiner Bewerbungsrede: https://www.youtube.com/watch?v=LhWmL185Sok.

Der Heilbronner Michael Link wurde zum neuen Bundesschatzmeister gewählt, nachdem der bisherige Schatzmeister Harald Christ aus beruflichen Gründen zurückgetreten war.

Folgende Anträge, deren Inhalt auf der Homepage der Bundespartei nachgelesen werden können wurden intensiv diskutiert und verabschiedet:

Leitantrag : Selbstverteidigungsrecht der Ukraine unterstützen

Der schreckliche russische Angriffskrieg gegen die Ukraine dauert bereits zwei Monate. Die grausamen Massaker der russischen Armee an der ukrainischen Zivilbevölkerung bringen schlimmste Verbrechen an Licht. In unserem Beschluss "Frieden, Freiheit und eine europäische Perspektive für die Ukraine - 11 Forderungen der Freien Demokraten" Anträge zum 73. Ordentlichen Bundesparteitag der Freien Demokraten (fdp.de) ziehen wir entschieden Konsequenzen: Deutschland muss die Ukraine schnellstmöglich mit wirksamer militärischer Ausrüstung unterstützen. Dazu gehört für uns auch die Lieferung schwerer Waffen. Bei Entscheidungen über Waffenlieferung müssen dabei diese Kriterien angelegt werden:

  • Deutschland muss im Gleichklang mit den Verbündeten handeln, insbesondere den USA und Frankreich.
  • Unsere eigene Verteidigungsfähigkeit darf nicht beeinträchtigt werden.
  • Deutschland darf nicht zu einer Kriegspartei werden.
  • Deutschland muss zudem schnellstmöglich die Unabhängigkeit von russischen Energien und Rohstoffen erreichen, um auf Lieferungen verzichten und ein Embargo beschließen zu können. Die Handlungsfähigkeit des Systems Putin muss maximal eingeschränkt werden, ohne dabei die eigene  Handlungsfähigkeit mehr zu schwächen als die Russlands.

Weitere Beschlüsse des Bundesparteitages:

  • Freiheit sichern, Werte schaffen - für eine wehrhafte liberale Demokratie in Deutschland und Europa
  • Die Küste übernimmt Verantwortung - Sofortmaßnahmen für die Versorgungssicherheit in Deutschland
  • Alle Behörden bis 2025 digitalisieren!

Zwischendurch wurden die Beisitzer für den Bundesvorstand nachgewählt, unter anderem gehört nun auch Renata Alt aus unserem benachbarten Wahlkreis dem Bundesvorstand an.

Mit der Diskussion des letzten Antrages "Eine liberale BAföG-Reform - echte Bildungschancen für alle" ging ein interessanter und spannender Parteitag am Sonntag pünktlich zu Ende.

Eure Delegierten,

Dr. Florian Toncar            Andreas Weik              Dr. Thomas Fölster